Krautfahnder: wer - wie - was?

Geht es hier um Sauerkraut, halblegales Kraut, Crowdfunding,oder gar um die „Krauts“?

Ja und nein.

Um hier den Verdacht auf rassistischen Sprachgebrauch im Keime zu ersticken: „Krauts“ ist hier kein abwertender Begriff für Menschen aus dem deutschen Sprachraum. Einst wurden deutsche Seefahrer als „Krauts“ bezeichnet, weil sie zu Verhinderung von Skorbut Sauerkraut aßen. Ihre englischen Kollegen präferierten zu diesem Behülfe Zitronen, weshalb sie als „Lemons“ etikettiert wurden. Lang ist es her. Später wurde der Begriff – ähnlich dem Made in Germany – eher abwertend konnotiert. Aber die Zeiten sind vorbei. Inzwischen hat es sich herumgesprochen, dass Sauerkraut und ähnliche Speisen (fermentiertes Kohl-Gemüse) weltweit zu finden sind und erhebliche gesundheitsfördernde Wirkungen haben.

Für den Kleinbauern* und den Selbstversorger ist jede Form des Fermentierens ein sehr einfacher und wirkungsvoller Weg, eigenen Produkte zu veredeln und haltbar zu machen. Für das beste Kraut braucht man den besten Kohl. Genau den wollen wir pflanzen. Und zwar dort, wo es im Sommer nicht dunkel wird und so jedes Gemüse ein unverwechselbares Aroma bekommt.

Und Hanf? Ja, aber absolut THC-frei. Hier geht es nicht um die Legalisierung von berauschendem Hanf (das ist ein anderes Thema), sondern um den Anbau von Industriehanf. Dieser soll dann natürlich auch veredelt werden. Wir wollen sowohl CBD-Sorten als auch eher Faser-betonte Züchtungen ausprobieren und eine genossenschaftliche Textilproduktion aufbauen.

Und Crowdfunding – ja, natürlich. Wir suchen auch Leute, die sich finanziell in unseren Projekten engagieren wollen, um anderen, weniger finanzkräftigen aber motivierten Neubauern den Weg in eine nachhaltige, selbstbestimmte Zukunft zu ermöglichen.

Besuchen Sie unsere Projekt-Website Nybyggare 2.0!

 

Nybyggare 2.0

 

 

* Zum Thema Sternchen u.ä.